Donnerstag, 8. September 2016

Blog Umzug

Dieses Blog ist veraltet, da es nach uepsilonniks.wordpress.com umgezogen ist.

Samstag, 3. September 2016

Feministischer Hass im Boulevardmedium

Der vor Hass nur so geifernde Artikel "Im Westen nichts Neues – Kriegsschauplatz Frauenkörper" erschien erst bei den Störenfriedas und dann auch in der Huffington Post, weshalb ich darauf noch mal eingehen will.

In dem Pamphlet wird der Streit über die Burka als Auseinandersetzung zweier patriarchaler Gesellschaften - der westlichen und muslimischen - gedeutet, die jeweils ihren Willen auf dem Frauenkörper durchsetzen wollen. Frauen erscheinen nicht als mündige Individuen sondern lediglich als Sklaven eines männlichen Willens. Dies ist der Hauptpunkt, vermengt mit viel feministischer Propaganda zu verschiedenen Themen wie Prostitution und Väterrechte - wobei für Feministinnen bekanntlich die reine Existenz eines Vaters bereits ein Affront ist - die allesamt auf einen Punkt hinauslaufen: Männer üben Macht aus. Über Frauen. In dem Artikel ist sovieles falsch, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll und ich deshalb nicht auf alles eingehe. Manipulativ und verlogen ist er zudem auch noch, so wird bspw. behauptet, Abtreibung sei verboten. Das ist nur die halbe Wahrheit, richtig ist, dass Abtreibung nach wie vor illegal ist, aber nicht verfolgt wird, was bedeutet, dass Ungeborenentötung problemlos möglich ist. Oder allen Ernstes wird behauptet, Lohfink sei wegen Falschbeschuldigung verurteilt worden, weil sie "unehrenhaft" sei:
Sie, als „unehrenhafte“ Frau, hatte es gewagt, die Ehre von zwei Männern zu beschmutzen, auch das im Patriarchat ein unerhörter Vorgang, dem das Gericht einen Riegel vorschob.
Ja, die Anführungszeichen finden sich im Original, wer das aber gesagt haben soll, ist nicht ersichtlich. Vor allem aber: Gäbe es ein Patriarchat, Gina-Lisa wäre für mehrere Jährchen in den Knast gewandert, und nicht nur zu einer Geldstrafe verurteilt worden, denn im real-existierenden Matriarchat ist Falschbeschuldigung - die ganze Existenzen vernichten kann - ein Kavaliersdelikt. Davon abgesehen: Über keine andere Gruppe lässt sich so abfällig und feindselig sprechen wie Männer, wie es ja gerade die Störenfriedas vormachen. Niemals würde man einen solch verhetzenden Artikel über Frauen, Ausländer, Schwarze, Juden in einem Mainstreammedium dulden - es ist regelmäßig die Ehre der Männer, die beschädigt wird.

Nur so sind Männer für Feministinnen erträglich
Gleich zu Beginn geht es um Väterrechte - die in Deutschland ja kaum was gegen die Mütterrechte sind. Dass "Alleinerziehende" zu 90% Frauen sind, liegt daran, dass sie die Macht haben. Kein Vater kann sich hinstellen und sagen: "Ich entferne jetzt die Kindsmutter aus der Familie, die Kinder aber bleiben bei mir!" - dazu hat er nicht die Macht. Ich selbst bin - anders als Feministinnen - für Gleichberechtigung. Ich sage zum Beispiel: "Beide Elternteile sollten gleichberechtigt und -verpflichtet sein". Das ist eine geschlechtsneutrale Formulierung, steht also für Gleichberechtigung. Damit sind Feministinnen nicht einverstanden, denn es würde die Macht der Mütter beschneiden, so heißt es bei den Störenfriedas:
Das ist überhaupt das größte Problem von Männern: Sie können die Kinder, die sie doch so dringend brauchen, um einmal erhaltene Macht zu festigen, nicht selbst bekommen, sie benötigen den Körper der Frau dazu. Deshalb ist Abtreibung in Deutschland nach wie vor verboten und deshalb werden die sogenannten „Väterrechte“ aktuell staatlicherseits massiv ausgebaut. In den letzten 20 Jahren hat sich gezeigt, dass Frauen ihre Kinder, wenn auch prekär und unter großer Belastung, allein aufziehen können und damit dem Mann sein Recht auf sein Kind verwehren können – ein im Patriarchat unerhörter Vorgang. Also wird rasch postuliert, wie wichtig der Vater für das Seelenleben des Kindes ist – ein Umstand, der noch nie in der Geschichte der Menschheit eine Rolle gespielt hat, und dem Vater uneingeschränkter Zugriff selbst auf Neugeborene und gegen den Willen der Mutter gewährt.
Das Motiv der Väter ist also "Macht zu festigen". Sie lieben ihre Kinder nicht. Ähnliches fand sich bereits bei Laurie Penny, der ich Bösartigkeit bescheinigte: Männer würden ein ganzes Leben lang buckeln, um mit den mühsam erarbeiteten Kohlen etwas Macht über Frau und Kinder auszuüben. Nur deswegen würden sie heiraten. Bei den Störenfriedas hingegen stellt sich die Frage, welche Macht Männer mit Kindern festigen wollen, wenn sie nur kleine Busfahrer und Bauarbeiter sind, also nicht mächtig sondern Befehlsempfänger - wie 99% der Männer (und Frauen).

Da es angeblich noch nie eine Rolle gespielt hat, dass Väter gut für Kinder sind (und das sind sie), soll es auch jetzt keine Rolle spielen. Nun, viele Dinge hatte der Mensch in früheren Zeiten nicht, will sie aber heute auf keinen Fall mehr missen. Im Übrigen: Viele Kuckuckskinder machen sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, weil es für sie ein existentielles Anliegen ist, zu wissen, von wem sie abstammen und eine Beziehung zu ihm zu unterhalten.

Besonders ekelhaft dann der letzte zitierte Satz: "uneingeschränkter Zugriff" von Vätern "selbst auf Neugeborene" und das dann auch "gegen den Willen der Mutter". Offenbar soll die Mutter die Einzige sein, die uneingeschränkt auf das Kind zugreifen darf, und das auch gegen den Willen des Vaters. Vielleicht um ihn ein bisschen zu erpressen: "Zahl brav, sonst siehst Du es nie wieder!". In einer solchen Logik zeigt sich der ganze Männerhass der Autorin: Der Andere, der Feind, ist eben kein potentiell liebenswerter Vater sondern der "potentielle Vergewaltiger". Man stelle sich vor, jemand würde sich den Umstand, dass Gewalt gegen Kinder - einschließlich tödlicher Gewalt - überwiegend von den Müttern ausgeht, zunutze machen, Politik gegen Frauen, Mütter zu betreiben. Er würde nicht weit kommen, denn in unserem "Patriarchat" würde einem solchen Hassredner die Grenzen aufgezeigt werden - wohlmöglich würde er ins Gefängnis gehen.

Oder Prostitution: Auch hier üben Männer - natürlich - Macht aus. Dass es mit Macht nichts zu tun hat, wenn man für eine Dienstleistung zahlen muss, ist Feministinnen offensichtlich zu hoch. Denn ein Mann der pleite ist, kann keine Macht mehr ausüben - bzw. wenn es sich tatsächlich um eine Machtbeziehung handelt, könnte er sich das nehmen was er wollte, auch ohne dafür zu zahlen. Oder anders gedacht: Übe ich über einen Taxifahrer Macht aus, wenn ich seine Dienstleistung in Anspruch nehme? Tatsächlich sind es Prostituierte selbst, die sich gegen eine Kriminalisierung ihrer Kunden wenden. Und Schweden hat gezeigt, dass eine Verfolgung der Freier die Situation für die Sexarbeiterinnen verschlechtert. Der Punkt ist nur, dass es den Feministinnen nicht um die Prostituierten geht, sondern um ihren Männerhass. Das Einzelbeispiel mit dem Freierforum ist eben nur das: Ein Einzelbeispiel, dem kann man entgegenhalten, dass Sexarbeiterinnen ihre Kunden schätzen.

Dann aber bricht es aus der Autorin heraus: Sexuelle Gewalt sei ein Verbrechen von "MÄNNERN AN FRAUEN" und ich muss mir Spucke aus dem Gesicht wischen. Da interessiert es nicht mehr, dass nur eine verschwindend geringe Minderheit der Männer Täter sind und genauso wenig Frauen zu Opfern werden, ebenso, dass sexuelle Gewalt keine Einbahnstraße von Mann zu Frau ist. Hier der Andere, der übermächtige Feind der einen grausam foltert, dort "Wir", die Geknechteten - solche Kriegslogik legitimiert Gewalt, welche dann natürlich - wie immer - lediglich Gegengewalt ist. Eine solche Hasspropaganda würde mit jeder anderen Gruppe, Juden, Ausländer, Frauen zu einem Verfahren wegen Volksverhetzung führen.

Es stellt sich die Frage, was sich ein Redakteur - wohlmöglich Familienvater - dabei denkt, solche Hasspropaganda zu veröffentlichen. Vermutlich denkt er sich, dass er ja nicht gemeint ist, denn er ist ja ein lieber Mann. Das denken alle Männer: Sie selbst wissen genau, dass sie keine Frauen unterdrücken, weil sie es aber täglich in der Zeitung lesen, glauben sie, alle anderen würden es tun. Sie selbst sind die rechtschaffenden weißen Ritter, die Guten. Nur dass es in einer solchen Hasslogik keine guten Männer gibt, sondern eben nur Männer, die Frauen vergewaltigen.

Samstag, 27. August 2016

Sexualstrafrecht: Kein vernünftiger Mensch würde es ausnutzen!

Die Verschärfung des Sexualstrafrechts ist durch, und Dr. Stevens erklärt schon mal, was man heute besser lassen sollte, will man nicht das Risiko eingehen, für ein paar Jahre ins Gefängnis zu wandern. Kritiker fürchten also, dass eine Welle von Falschbeschuldigungen durchs Land schwappt. Dieser Befürchtung widmet sich in einem Interview auch die taz. Dort wird abgewiegelt und erklärt, warum es nicht zu mehr Falschbeschuldigungen komme - meint jedenfalls die Interviewte, eine Professorin für Strafrecht und führende Expertin für Sexualstrafrecht. Kann man sich also beruhigt schlafen legen?

Nein, denn im Interview heißt es:

Ein weiteres Problem der neuen Rechtslage: Ein Paar liegt im Bett, sie will Sex. Er sagt, er sei zu müde. Sie gibt nicht auf und streichelt seinen Penis, bis er doch Lust hat. Ist das künftig strafbar, weil sie sein Nein ignoriert hat?

Das Verhalten der Frau mag zwar den Tatbestand des neuen Gesetzes erfüllen. Aber ich bitte Sie, welcher Mann zeigt seine Partnerin nach einer solchen Situation an?
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Professorin und Expertin für Sexualstrafrecht räumt hier ein, dass eine einfache Anzeige dazu führen würde, dass jemand verurteilt wird für eine Handlung, die kein vernünftiger Mensch als strafwürdig betrachtet. Und als einzige Ausflucht mutmaßt die Expertin, dass schon niemand diese Waffe ausnutzen würde!

In einer schönen Welt lebt die Interviewte da. Eine Welt, in der alle in Liebe und Harmonie zusammenleben, es keine Kriege gibt und niemand einen unlauteren Vorteil für sich ausnutzen würde. Nein, Sarkasmus beiseite: Hier zeigt sich, dass genau das zutrifft, was im Anreißer geleugnet wird: Noch nie war Falschbeschuldigung so einfach, und natürlich wird das die Fälle von Falschbeschuldigung erhöhen und unbescholtene Menschen zerstören. Schon vor der Verschärfung war Falschbeschuldigung ein Problem und wird gerne auch in Sorgerechtsstreitigkeiten angewandt, um in der Regel den Vater von den Kindern fern zu halten.

Interessant ist, dass hier ein Mann als "Opfer" präsentiert wird. Dieses neue Gesetz ist auf feministischen Mist gewachsen, es handelt sich um ein Anti-Männer-Gesetz. Kaum eine Feministin wird ernsthaft damit rechnen, dass es Frauen in großer Zahl treffen wird - zurecht, denn Männer werden kaum wegen Lappalien zur Polizei rennen, und wenn, wird man sie einfach nicht ernstnehmen.

Dass hier Männer also unschuldig in den Knast gehen, stört Feministinnen kaum. Warum? Die Antwort lautet, dass es im Feminismus keine unschuldig angeklagten Männer gibt. Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger und Frauen lügen bei sowas nicht, basta! Das zeigt auch gerade der Fall Lohfink: Obwohl Videobeweise über die Unschuld der falsch Bezichtigten vorliegen - die Situation also so klar ist wie sonst in kaum einem Prozess - glauben Feministinnen noch immer daran, dass Lohfink vergewaltigt wurde und sehen in ihrem Schuldspruch eine Bestätigung für die "Rape Culture".

 Es zeigt sich, dass es sich rächt, Feministinnen nicht ernst zu nehmen. Meine Erfahrung ist, dass es weit weniger Feministinnen in Real Life gibt, als es die feministisch dominierten Medien vermuten lassen. Man distanziert sich von ihnen, aber sieht in ihnen auch keine große Gefahr. Zu Unrecht, denn Feminismus ist eine starke Lobby. Feministinnen sprechen davon, dass Männer Frauen systematisch benachteiligen würden, was zu Frauenquoten führt. Feministinnen behaupten, Gewalt sei etwas, das Männer Frauen antun, was dazu führt, dass Männer und Kinder nicht vor gewalttätigen Frauen geschützt werden. Feministinnen behaupten, dass Frauen im Internet massiver Hate-Speech ausgesetzt seien, was dann zur Einschränkung der Meinungsfreiheit führt. Oder sie hetzen gegen Männer und unterstellen ihnen eine "Vergewaltigungskultur", von der alle Männer profitieren, und die alle Frauen in Angst und Schrecken hält, was dann in einer Gesetzgebung resultiert, welche nun wie ein Damokles-Schwert über jeden Mann hängt, der sich auf sexuelle Aktivitäten einlässt. Es zeigt auch den totalitären Charakter des Feminismus: Wie jede totalitäre Ideologie will er jeden Bereich kontrollieren und seinen Willen durchsetzen - bis in die Schlafzimmer, denn wie lautet ein feministischer Slogan: "Das Private ist Politisch!" - womit das Private zerstört ist.

Dienstag, 23. August 2016

Fatale Signale an Vergewaltigte

Wann immer ein falschbeschuldigter Mann freigesprochen wurde, hallt es aus den feministischen Kreisen, dass dies ein "fatales Signal" an Frauen sende. So äußert sich zum Beispiel im aktuellen Lohfink-Fall der Anwalt so:
"Wenn das, was Sie Frau Lohfink angetan haben, Schule macht, dann gute Nacht für alle Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind."
Nicht fehlen darf natürlich Alice Schwarzer:
Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer befürchtet nach der Verurteilung des Models Gina-Lisa Lohfink, dass künftig noch weniger Frauen eine Vergewaltigung anzeigen werden.
 Und das in einem Fall, in dem Videobeweise der Staatsanwältin und dem Gericht vorliegen. Hieb- und Stichfester können Beweise kaum sein. Ähnliche Töne waren bereits zum Freispruch von Kachelmann zu hören:
In einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben."
So, liebe Feministinnen. Die Verantwortung dafür, dass Frauen vielleicht nicht anzeigen, liegt nicht bei den Falschbeschuldigten und auch nicht bei den Gerichten. Gebt das falsche Dogma auf, Frauen würden bei "sowas" nicht lügen, sie tun es nämlich doch: Falschbeschuldigung. Die Verantwortung für Zweifel an echten Opfern liegt bei den Falschbeschuldigerinnen. Also entzieht ihnen ihre Loyalität und stellt klar, dass jede Faschlbeschuldigung echten Opfern schadet. Ihr verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit, wenn ihr Lügnerinnen bis hin zur Zersetzung des Rechtsstaates - so schlug Schwarzer den Begriff "Unschuldsvermutung" als Unwort des Jahres vor - unterstützt, denn in der Medienlandschaft steht ihr diesmal ausnahmsweise ziemlich isoliert da, wie man sich auf Genderama überzeugen kann.
 afdIn einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben." - derstandard.at/1304553313637/Kachelmann-Freispruch-Fatale-Signalwirkung-und-standhafte-Schwarzer
In einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben." - derstandard.at/1304553313637/Kachelmann-Freispruch-Fatale-Signalwirkung-und-standhafte-Schwarzer
In einer ersten Reaktion kritisierte die Frauenrechtsorganisation Terres des Femmes den Freispruch: "Durch die Berichterstattung um diesen Prozess und die Vorverurteilung der Klägerin in Teilen der Öffentlichkeit geht ein fatales Signal aus an alle Betroffene von sexualisierter Gewalt", befürchtet Geschäftsführerin Christa Stolle. "Sie werden sich in Zukunft noch weniger trauen, Anzeige bei einer Vergewaltigung zu erheben." - derstandard.at/1304553313637/Kachelmann-Freispruch-Fatale-Signalwirkung-und-standhafte-Schwarzer

Samstag, 20. August 2016

Feministische Strategien

Letzte Woche verlinkte Genderama auf zwei Artikel, welche sich mit geeigneten Maßnahmen gegen Feminismuskritiker antifeministsche Rechtsradikale beschäftigen. Zum einen wäre da mal wieder Gesterkamp, der als seriöser Wissenschaftler kaum was anderes kann, als die Rechtskeule gegen Männerrechtler zu schwingen, und schon vor Jahren forderte, diese Gruppe wie eine Seuche von jeder Diskussion auszugrenzen. So stellte er dann auch die Frage, ob man sich überhaupt mit Antifeministen diskutieren solle. Eine seltsame Frage für eine demokratische Gesellschaft: Feminismus ist eine politische Strömung, und natürlich hat sie sich einer kritischen Debatte zu stellen um sich zu legitimieren und sich von einer totalitären Ausrichtung abzugrenzen.

Und mit dieser Abgrenzung hapert es. Das Gunda Werner Institut gehört zu den Grünen, die gleich nach "Die Frauen" männerfeindlichste Partei überhaupt. So gibt es dort beispielsweise das "Frauenveto", welches bewirkt, dass eine Minderheit von grünen Frauen den grünen Männern ihren Willen diktieren zu können. Oder es heißt: "Die Würde der Frau ist unantastbar", wobei jeder halbwegs Gebildete sofort an George Orwell denkt: "Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher". Aber Feministinnen können offensichtlich nicht nachvollziehen, warum solches und anderes Kritik provoziert. Wer überhaupt in Frage stellt, dass man seine Meinung nicht einer Diskussion zu stellen hat, sondern sie einfach mit "Strategien" durchsetzt, bildet sich ein, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Solche Wahnvorstellungen führten und führen in der Geschichte der Menschheit immer wieder zu unsagbaren Leid. Wer sich einbildet, im Besitz der Wahrheit zu sein, der ist auch der Überzeugung, dass es keine gültige und berechtigte Kritik an seiner Position gibt. So ist zwangsläufig jede Kritik, jeder Widerspruch entweder Ausdruck von Dummheit oder einfach Hate-Speech. Feminismuskritiker kritisieren also nicht, sie hassen.

Weiter mit Gesterkamp: So beklagt er, dass manche Medien nicht feministisch genug berichten:
Hr. Gesterkamp spricht über drei Strategien im Umgang mit Gender – Themen in der anti-feministischen Berichterstattung: Die der Lächerlichmachung oder Skandalisierung von Berichterstattung, so zu Beispiel der Stern - Artikel „Ich Mann, du Frau“ im Stern – Magazin oder ein FAZ – Artikel von Volker Zastrow, der den Vorwurf der Umerziehung durch Gender Mainstreaming erhebt, ebenso die „Hart aber fair“- Sendung vom März 2015 mit dem Titel "Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?".
Diese paar vereinzelten Ausreißer einer ansonsten stramm feministisch ausgerichteten Medienlandschaft sind für die wackeren Kämpen für Frauenrechte kaum zu ertragen. Anstatt aber sich auch eine inhaltliche Diskussion einzulassen, richtet sich feministische Strategie hauptsächlich darauf aus, solche Berichterstattung zu unterdrücken.

Auch in einem weiteren Artikel wird über geeignete Gegenmaßnahmen gegen "Hate-Speech" gesprochen.

Die vorgeschlagenen Strategien gegen Antifeminismus rangieren zwischen hilflos und gefährlich. So soll man Kommentarspalten nutzen, aber auch Bildung und bereits bestehende Bündnisse (z.B. „Aufstehen gegen Rassismus“) unterwandern, Anzeigen erleichtern, und man will "Mehr Geld  für Geschlechtergerechtigkeit auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene" einfordern.

Der letzte Punkt wäre zum Lachen, wenn er nicht zum Heulen wäre: Denn in unserer männerbeherrschten Gesellschaft ist es so, dass Maßnahmen, die Frauen bevorzugen und Männer benachteiligen, mit männlichen Steuergeldern zwangsfinanziert werden. Während unseriöse und unwissenschaftliche Ergüsse von Menschen wie Gesterkamp mit Steuermitteln finanziert werden, müssen sich Männerrechtler in ihrer Freizeit auf eigene Kosten engagieren. So läuft das im "Patriarchat".

Allerdings zeigen solche Anstrengungen, dass man auf einem guten Weg ist. Wie sagte Gandhi? "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst Du!" Wir sind also bei Phase drei. Noch vor 15 Jahren kannte keiner den Begriff "Maskulist", heute wird er schon leidenschaftlich bekämpft. Die Szene wächst und ist auf einem guten Weg. Der Feminismus kann darauf nur mit Unterdrückung und Repression reagieren, da er in einer freien Debatte, in welcher die Würde von Männern genauso ernst genommen wird wie die von Frauen, nicht bestehen kann.

Samstag, 13. August 2016

Prof. Mausfeld: Die Neoliberale Indoktrination

Feministen behaupten, Frauen seien benachteiligt. Auf Grundlage dieses Dogmas werden Privilegien wie Frauenquoten installiert, welche Antifeministen auf den Plan rufen. Dabei kann man sich soweit in diesen Konflikt reinsteigern, dass der Blick für andere Mechanismen der Machtausübung verlorengeht. Ein Außenstehender der Geschlechterdebatte wird dabei wohl das Urteil fällen, dass die Akteure des Geschlechterkriegs Opfer der alten Strategie "Teile und Herrsche" geworden sind.

Als "Neoliberalismus" wird die unsichtbare Machtausübung der Mächtigen und Wohlhabenden bezeichnet, welche im Gegensatz zu den Interessen der Mehrheit stehen und die Demokratie unterläuft. Einer, der sich intensiv mit Neoliberalismus auseinandergesetzt hat, ist Prof. Mausfeld, von dem einige Beiträge empfohlen seien:

Als erstes der Vortrag "Warum schweigen die Lämmer", welcher ein Überraschungserfolg ist und bereits 3500.000 mal angeklickt wurde (wenn Du nur Zeit für einen Beitrag hast, dann diesen - etwa eine Stunde):


Empfohlen sei auch diese beiden Interviews: Die Links-Rechts-Demagogie und Die neoliberale Indoktrination.

Und wer dann noch Zeit hat, dieses etwa zweistündige Interview bei KenFM:


Samstag, 6. August 2016

Der erlaubte Hass

An dieser Stelle verlinke ich nur auf den ersten und erstmal letzten Artikel meines Neben-Blogs "Geschlechterkrieg": Der erlaubte Hass