Mittwoch, 18. Februar 2015

Feministische Argumentationsformen (1): "Sexobjekt"

Der Artikel findet sich hier.

Kommentare:

  1. Als Frau kann ich sagen, dass frau sich nicht heiß anzieht, um danach NICHT von einem Mann begehrt werden zu wollen. Ich tue vieles für mich selber, wahrscheinlich sogar das meiste. Ich tue auch vieles um anderen Frauen zu gefallen. Aber wenn ich einem Mann gefallen will, dann sind die Signale eindeutig und dann möchte ich es genießen eine Frau zu sein, und ihn genießen lassen ein Mann zu sein.
    Feminismus ist unsexy, sag ich jetzt mal frei heraus, wie ich es denke, auch wenn diese Aussage unqualifiziert und unsachlich ist.

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  2. FeministInnen - das ist ganz fies gegendert.

    Feministen müsste es an den meisten Stellen heißen. Da kann man mal sehen, wie sehr sich der Feminismus schon eingefressen hat.

    Feminismus möchte keine Geschlechter aufheben. Durch solche sprachlichen Konstrukte werden die Geschlechterunterschiede schon in die Sprache gebracht, wo sie nicht nötig sind.

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    1. Deine Kritik ist zutreffend, korrekterweise müsste es bei mir "Feministen" und nicht "FeministInnen" heißen.

      Ich bin ein Anhänger der geschlechtsneutralen Form, in diesem Fall aber mache ich eine Ausnahme.

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  3. Schade, dass du nur einmal erwähnst, dass es einen großen Unterschied zwischen Sexnegativen und Sexpositiven Feministinnen gibt!
    Es gibt viele Feministinnen, die lieben Sex und haben gerne Sex und das sogar mit Männern!

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    1. Nun ja, es fällt mir schwer, eine sexpositive "Feministin" auch tatsächlich als "Feministin" anzuerkennen. Solche Frauen laufen für mich eher unter "Humanistin".
      Nehmen wir zum Beispiel Wendy McElroy: Die sagte mal, dass angesichts der ganzen Hetze gegen Männer "Entschuldigungen" fällig seien; und Sorry, aber eine solche Frau mit solchen Aussagen kann ich schlicht nicht in die Schublade "Feministin" stecken; auch dann nicht, wenn sie sich selbst so bezeichnet.

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  4. Hinweis zur Zensur, Post gelöscht, Begründung: Doppelpost.

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  5. "Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass sich so mancher Mann auf eine Oben-Ohne-Aktivistin einen von der Palme gewedelt hat :-)"

    Thematisch dazu passend: Der politisch korrekte Tittenkalender 2014 - auch für 2015 mit neuen Fotos.

    Einen ernsteren Kommentar zu Femen hatte LoMi geschrieben: Blanke Brüste als Konfliktminderer

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  6. Nachdem ein Freund von mir ein recht obzöses Gif einer Frau (beziehungsweise einer Frau, die in einem Panda-Anzug steckte - den sie später dann nicht mehr anhatte) als Avatar eingesetzt hatte, bemerkte ich eine gewisse Wut in mir. Ich habe es daraufhin als "sexistisch" abgestempelt, und gesagt, dass die Frau als Sexobjekt missbraucht wird. Natürlich fanden sie, dass ich unrecht hatte.
    Danach habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und bin auf deinen Eintrag gestoßen.
    Im Prinzip sagst du ja, dass jeder Mensch irgendwann irgendwie zu einem Objekt gemacht wird - ob zum Sexobjekt, zum Liebesobjekt,zum Arbeitsobjekt,... die Liste ist lang.
    Ich denke, dass ich dir da zustimmen muss. Dass Menschen in gewissen Kontexten zum Objekt gemacht werden, ist wohl normal und unvermeidlich. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich nötig ist, einen Menschen ausschließlich zum Sexobjekt zu machen. Wenn ich an den Begriff Sexobjekt denke, denke ich, dass eine Person rein und ausschließlich zum Objekte seiner eigenen egoistischen Lust und Begierde wird - man sieht sich eine nackte Frau an, um sich eine herunterzuholen. In diesem Fall wird eine Frau NUR als Sexobjekt gesehen. Anders ist es, wenn man mit einer Frau zusammen ist und sie als "Liebesobjekt" betrachtet wird, als "Zuhörer", "Freundin", "Kummerkasten" - wie auch immer. Und als "Sexobjekt" wenn man mit dieser Person Sex hat. Aber diese Situation ist anders - zumindest für mich. In diesem Fall ist der Begriff "Objekt" weit gefächert und vielfältig - Der Mann sieht die Frau als vielerlei an und nicht NUR als Sexobjekt. Ich weiß nicht, vielleicht ärgert es mich, dass mein Freund NUR ihren Körper, ihren Sex-Appeal gesehen hat und nichts sonst (klar, wie auch). Man kann eine Frau als Sexobjekt sehen, schließlich machen wir das auch bei Männer. Aber man sollte dabei immer im Blick haben, dass mehr dahinter steckt und es... nicht übertreiben. Schließlich hänge ich auch keine Poster von nackten Männern an die Wand oder stelle Penis-Bilder als Hintergrundbild ein.
    Zum Thema schminken-um-anderen-zugefallen-oder-nicht: hm, ich finde, dass das von Person zu Person unterschiedlich ist. Aber es ist wohl eine Mischung aus beidem - bei denen, die sich schminken. Ich schätze, man schminkt sich, um sich selbst zu gefallen und man gefällt einen besser, wenn die anderen einen hübsch finden.
    Und zum Schluss: Es ist Quatsch zu sagen, dass alle Männer kaltherzig, triebgesteuert und sexbesessen sind. Das sind Vorurteile und Generalisierungen und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

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