Mittwoch, 23. Dezember 2015

SCUM - jetzt auch in Deutschland

Manche Feministinnen distanzieren sich vom "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" mit dem Hinweis, dass es sich lediglich um eine "Satire" handelt. Nun, eine Satire ist überspitzte Realität, wenn diese Auffassung also zutreffen sollte, dann führt diese Satire den Feminismus als faschistoide Männerhassideologie vor.
Selbstbeschreibung?

Die zweite, äußerst beliebte Ausrede lautet, dass die Autorin ein Verrückte sei - nur wenn das so ist, warum wird es dann immer wieder neu aufgelegt und begeistert besprochen, wie zum Beispiel in diesem aktuellen Theaterstück hier:

Natürlich kann man diese Forderung [nach Vernichtung der Männer] belächeln, doch entbehrt sie nicht einer gewissen Logik. Männer verüben mit Abstand die meisten Verbrechen, Männer führen Kriege, Männer morden und vergewaltigen. Männer haben in der Geschichte eine Blutspur hinterlassen, die kein Amazonenstamm je toppen könnte. Und Männer werden wahrscheinlich diesen Planeten zerstören.
...woran die Frauen bekanntlich unbeteiligt sind. Diese hocken zuhause auf der Couch, ziehen sich "Rote Rosen" rein und kontrollieren ihre Bankauszüge darauf, ob der planetenzerstörende Ex auch brav seinen Unterhalt überwiesen hat - oh, war das böse?

Ein solch massiver Geschlechterfaschismus, wie er von SCUM präsentiert wird, ist möglich in einem sogenannten "Patriarchat", ein Kultur der Frauenunterdrückung also, während ein Gender-Kongress, der auch Männer als eine Gruppe mit eigenen, berechtigten Interessen anerkennt, nicht ohne Störungen über die Bühne gehen kann.

Nun, das ist 2016, es gibt noch viel zu tun für die Männerbewegung.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Auf den letzten Drücker: Tip für ein Weihnachtsgeschenk


Wer zu Weihnachten keine Patenschaft für ein Kind übernimmt, sondern einfach nur ein Buch verschenken will, in welchem man empathisch auf die Situation von Jungen und Männern in unserer Gesellschaft eingeht, dem empfehle ich auf das Wärmste:
Verwundbar sind wir und ungestüm
Es handelt sich um ein Buch mit Kurzgeschichten ohne Happy End. Behandelt werden u.a. das Schicksal eines Trennungsvater, der seinen Kindern entfremdet wird, einem männlichen Opfers häuslicher Gewalt, einem Jungen, der unnötigerweise beschnitten wird und weitere.

Andi schreibt auf Amazon zu diesem Buch:
...denn eine nüchterne Statistik, nach der Frauen genauso zu häuslicher Gewalt neigen, bewirkt wenig, wenn die Phantasie damit überfordert ist, sich eine (zierliche) Frau vorzustellen, die einen kräftigen Mann mit ihrer Gewalt in die Verzweiflung treibt. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, und wenn, dann denkt man sich wahrscheinlich, dass das schon nicht so schlimm sei. An dieser Stelle füllt Gunnar Kunz eine Lücke. In Erzählform beschreibt er Fälle, wie sie Alltag sind in Deutschland und kann so den Skeptiker in eindrucksvoller, ja erschütternder Weise erreichen.
Dem kann ich mich nur anschließen: Wenn sich dein Bekanntenkreis wundert, warum Du leidenschaftlich für Jungen und Männer eintritts, oder wenn Du auch nur sanft darauf hinweisen möchtest, dass eine solche Leidenschaft alles andere als verirrt oder ein Wahn sei, dann ist dieses Buch genau das richtige. Es kann ein Tür aufstoßen zu einer neuen Sichtweise, in welcher verstanden wird, warum ein Engagement für Jungen und Männer absoulut sinnvoll ist in einer Gesellschaft, in welcher dieses Geschlecht scheinbar an der Macht ist.

Samstag, 19. Dezember 2015

Feministen rufen auf: "Bitte benachteiligen Sie nur Jungen!"

Bitte misshandeln Sie nur Jungen, Danke!

Vor einigen Jahren stieß ich im Internet auf ein kleines Spiel einer großen Kinderschutzorganisation, welches einen verdeutlichen sollte, warum Mädchenförderung in Drittweltländern besonders notwendig sei. Man begleitete hierbei ein Mädchen von der Geburt an und musste an verschiedenen Stationen ihres Lebens wichtige Entscheidungen über ihre weitere Biographie treffen, etwa, ob man sie zur Schule schickte oder in die Kinderarbeit. Traf man die falsche Entscheidung, glitt das fiktive Mädchen ins Elend ab, wie beispielsweise, dass sie später mit einem armen Tagelöhner verheiratet war, der trank und sie schlug.

Ich schrieb die Organisation an, und stellte die Frage, welche Anstrengungen sie unternähme, zu verhindern, dass aus einem kleinen, hoffnungsvollen Jungen kein alkoholkranker Verlierer würde. Ich erhielt niemals eine Antwort.
Sind zwar mehr Jungen von betroffen, aber "Helfen Sie einem Mädchen!"
Wäre es nicht schön, wenn Kinder - sowohl Mädchen als auch Jungen - hoffnungsvoll in die Zukunft blicken könnten?

Die Frage ist jetzt, warum sich so ein übler Geschlechterrassismus, der sich selbst auf Kinder ausdehnt, der nur einem Geschlecht hilft während er das andere dem Elend überlässt, große Organisationen wie etwas "Plan" erfassen kann, ohne dass es zu einem öffentlichen Aufschrei kommt.

Hierzu kann man im wesentlichen zwei Punkte identifizieren, die sich aber auch gegenseitig stützen. Zum einen der "Gender-Empathy-Gap", welcher dafür sorgt, dass man für Mädchen und Frauen grundsätzlich mehr Mitgefühl übrig hat als für Jungen und Männer. So hat Arne Hoffmann in "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" herausgearbeitet, dass wenn man will, dass die Spendengelder fließen, man vorzugsweise leidende Mädchen und Frauen zeigen sollte; Jungen und Männer ziehen bei weitem nicht so gut. Das gilt auch für unsere Gesellschaft: wenn es bspw. so wäre, dass mehr Mädchen und Frauen etwa von Suizid oder Obdachlosigkeit betroffen wären als Vertreter des männlichen Geschlechts, so wäre dies ein breites Thema in der Berichterstattung. Und damit sind beim zweiten Punkt: Der Berichterstattung, die konsequent männliche Opfer jedes Alters ausblendet genauso wie auch weibliche Täter. Wir leben unter einer medialen Käseglocke, welche einem tagtäglich suggeriert, dass es besonders Frauen in der Welt übel ergeht wohingegen Männer an der Macht seien, weshalb sie keine Hilfe benötigen. Jeden Tag wird uns das große Leiden der Frauen um die Ohren gehauen, weshalb es leicht ersichtlich ist, dass man vorzugsweise diesen Hilfe und Unterstützung zukommen lässt. Wer nicht gerade in der maskulistischen Blase mitliest, kann auch kaum etwas dagegen sagen.


Macht nur Sinn, wenn man nicht über die realen Verhältnisse informiert ist.

So ist es bspw. sowohl bei Feministinnen als auch den "seriösen" Medien üblich, dass Geschlecht der Opfer des Andrizid von Srebrenica unsichtbar zu machen. Weiteres Beispiel: Als die islamistische Terrorgruppe "Boko Haram" Jungen bei lebendigen Leib verbrannte, war das kaum einem Medium eine Meldung wert. Als dieselbe Terrorgruppe Mädchen entführte kam es zu einem internationalen Aufschrei bis ins weiße Haus.

Ein weiteres Beispiel kommt ausgerechnet von "Plan"; in einer älteren Veröffentlichung heißt es:
"Gerade Jungen zwischen 14 und 17 Jahren lassen sich gern anwerben, weil sie endlich Geld verdienen möchten. Ihre Agenten sind wiederum oft selbst Jugendliche, die Opfer von Kinderhändlern waren… Die Jungen werden häufig nach Nigeria oder in andere Länder Westafrikas geschmuggelt. Sie müssen sehr lange auf den Feldern arbeiten. Sie werden von Aufsehern schlecht behandelt und geschlagen. Viele der Jungen arbeiten sogar nachts, meistens sieben Tage in der Woche und das über sechs Monate, ein Jahr oder noch länger. Nur wenige erhalten einen Lohn für ihre Arbeit."
Dem unbenommen hält man bei Plan daran fest, vorzugsweise Mädchen zu einer gelungenen Existenz zu verhelfen.

Dies war gerade auch Thema bei "Geschlechterallerlei". Und der Artikel scheint auch einen wunden Punkt bei Feministen getroffen zu haben, denn gleich mehrere traten auf, um den Femosexismus der Benachteiligung männlicher Kinder zu verteidigen, und so viel feministischer Besuch ist auf diesem Blog eher selten.

[Nachtrag] Wer zu Weihnachten vielleicht eine Patenschaft für ein Kind übernehmen will, kann sich hier informieren: World Vision. Eine Patenschaft lässt sich bereits für 1.-€ pro Tag übernehmen. Danke an Wolfgang für den Hinweis.

[Nachtrag 2] Zum Weiterlesen:

man-tau: Gewalt gegen Jungen ist okay: Bitte spenden Sie jetzt!

Der Lotosritter: Kein Plan

Samstag, 12. Dezember 2015

Feministische Argumentation: "Nicht wehren müssen"

Eine beliebte Formel im feministischen Kontext ist, dass man, genauer: frau, sich nicht wehren wollte. Feministinnen sehen sich in einer Gesellschaft, in der sich frau permanent gegen alle möglichen Übergriffe - in der Regel sexuell und von Männern - wehren müsste.

Was sich hier deutlich zeigt, ist die Prinzessin-auf-der-Erbse-Mentalität. Man (frau) bildet sich tatsächlich ein, dass die gesamte Gesellschaft nach der eigenen Pfeife zu tanzen hätte, und dass man ein Recht darauf hätte, von jedweder Unangenehmlichkeit verschont zu bleiben.

Nur ein solches Recht existiert nicht. Ich war auch schon mal "Opfer" sexueller Belästigung, aber will ich, dass wir eine Gesellschaft gründen, in welcher ein solcher Übergriff unmöglich wäre? Klare Antwort: Nein, das will ich nicht. Denn eine solche Gesellschaft wäre schlichtweg totalitär.

Um das zu differenzieren: Es ist ein Unterschied, ob a) ein Übergriff möglich ist, oder b) ein solcher Übergriff strafverfolgt wird. Wenn eine Beleidigung oder sexuelle Belästigung einem ein Bußgeld einbringen kann, so ist das etwas grundlegend anderes, als wenn man eine Gesellschaft schafft, in der es gar nicht erst zu sexueller Belästigung oder Beleidigung kommen kann, zum Beispiel weil alle Mitglieder der Gesellschaft so konditioniert sind oder sich vor der zu erwartenden Strafe zu Tode fürchten - eine totalitäre Gesellschaft also. In Nordkorea bspw. wird man kaum einen Einwohner treffen, der sich beleidigend gegen den Staatschef äußern - nur: ist das gut? Es ist ersichtlich, dass nur in einer Terrorherrschaft sowas wie Beleidigungen und sexueller Belästigung nicht mehr existieren würde.

Ein weiterer Punkt ist, dass hier ein einengender Fokus allein auf sexuelle Belästigung gelegt wird (und auch nur auf solche, die sich gegen Frauen richtet - Männer dürfen belästigt werden). Das führt zu der grotesken Situation, dass massivstes Mobbing erlaubt ist, erst wenn eine sexuelle Komponente hinzukommt, greifen die Abwehrmechanismen, so schreibt bereits Matussek über einen Jugen, der einer Treibjagd ausgesetzt ist:

Als der Schuldirektor sagte, ihm fehlten die Beweise für «sexuelle
Belästigung», kaufte Sam Harms seinem Sohn ein Tonbandgerät.
«Wir haben zu Hause geübt, wie man es heimlich
einschaltet », sagte er.
Das Tonband, das ich zu hören bekam, war ein grausiges Dokument.
Nicht, weil es obszön war, sondern weil es die infantile
Lust von Pennälern dokumentierte, ein Opfer auszusuchen und
zu quälen - eine Studie über die Entstehung faschistischer Strukturen.
Ein kleiner Junge zog da los, um Schmutz zu sammeln. Er war
sein eigener Köder. Er ließ sich prügeln und demütigen, um die
Täter zu überführen. Seine Rache bestand darin, daß er sich
nicht wehrte, sondern aufnahm. Verbale Kränkungen, die den
Tatbestand der «sexuellen Belästigung» erfüllten.
«Warum hast du mich gerade geschlagen, Dennis», hörte man
Jonathans Stimme. «Weil ich Lust dazu hatte, du Knalltüte.» Jonathan
weiß, daß so etwas zwar weh tut, aber unbrauchbar ist.
Unter Tränen fragte er: «Wie hast du mich vorher genannt?»
«Pißloch», hört man eine höhnische Jungenstimme. «Nein, davor
». «Altes Pißloch. Schwanzlecker.»
Eine Woche lang sammelte Jonathan Schmutz. Dabei ließ er
sich schlagen, treten, mit Stöcken bearbeiten. Nebenprodukte,
für die sich keine Eltern, kein Lehrer, kein Richter interessierte.
Er ließ sich verhöhnen, verlachen, von Mädchen und Jungen beschimpfen,
um jene einzigen Worte zu sammeln, die neuerdings
in der Erwachsenenwelt eine Rolle spielen.
Jonathan denunzierte nicht. Er kämpfte gegen ein Rudel kleiner
Blockwarte um seine Existenz. Er sammelte Regelverletzungen
auf jenem einzigen Gebiet, wo das puritanische und das feministische
Amerika gemeinsam zum Durchgreifen entschlossen
sind. Gegen Baseballschläger, Waffen und Drogen haben
die Schulbürokratien den Kampf verloren. Doch im Kampf gegen
Schmutzwörter sind sie seit neuestem zu jeder Sanktion bereit.
All das Leid dieses Jungen interessiert nicht. Erst wenn eine Beleidigung wegen eines Begriffs wie "Schwanzlecker" sexuell konnotiert ist, springen die Erwachsenen an. Ein gutes Beispiel nicht nur dafür, wie selektiv und irrational der Feminismus vorgeht, sondern auch, wie mächtig er inzwischen ist. Mobbing? Egal! Sexuelle Belästigung? #Aufkreisch!

Das, was dem Jungen passiert ist schrecklich, und ich denke, jeder fände es schön, wenn er solches nicht erleiden müsste, wenn niemand sowas ertragen müsste. Die Frage ist nur: Was wäre der Preis dafür, dass sowas nicht möglich wäre? Der Preis wäre, dass man in einer totalitären Gesellschaft leben müsste. Ich wurde auch schon gehänselt, ich wurde auch schon sexuell belästigt, und auch wenn ich den Tätern Übles wünsche, so will ich doch nicht in einer Gesellschaft leben, in welcher solch unangenehmen Erfahrungen von vornherein unmöglich wären - denn dies wäre nur einer porentief reinen, totalitären Gesellschaft ausgeschlossen.

Doch! Man muss sich wehren! Es ist in einer freien Gesellschaft nicht zu verhindern, dass man unangenehme Begegnungen zu anderen Menschen hat, dass man beleidigt wird, auch sexuell. Man hat jeden Tag mit Menschen zu tun, und dazu gehört dann auch, dass man angegriffen und verletzt wird. Damit muss man umgehen können, denn der Preis dafür, dass dem nicht mehr so wäre, wäre nichts weniger - ich kann es nicht oft genug sagen - als eine totalitäre Gesellschaft. Und genau das wollen Feministinnen, etwa wenn sie Feminismuskritik verbieten möchten, damit sie eben frei von kritischen Äußerungen wären, so wie der Machthaber in Nordkorea ebenfalls frei von Kritik ist.

Freitag, 11. Dezember 2015

Ich lass' dann auch mal den Fascho raushängen

Also erstmal: Ich bin ein Unschuldsengel. Damit das klar ist! Ich würde niemals ein böses Wort über Frauen, Valerie Solanas oder Adolf Hitler verlieren. Ich spreche lediglich die Wahrheit aus, und eine Wahrheit, auch wenn sie unangenehm ist, kann niemals bös gemeint sein.

maskulist.de


Also Anlass für diesen Blogbeitrag war das Betragen von Feministinnen, welche auf Cuncti zitiert werden:
Wenn es beispielsweise darum geht, mittels der Chromosomen-Theorie den Mann zum Tier zu entmenschlichen, nimmt die EMMA eine Spitzenrolle ein. In einem Beitrag des Jahres 1998 zeigte sie die Fotos verschiedener Chromosomenträger: Die Reihe beginnt mit XXX, einer Art Superweibchen. Darauf folgt XX, die normale Frau und EMMA-Leserin, die, welch Wunder, als "fürsorglich" und "nicht aggressiv" beschrieben wird. Der XY-Typ, also der typische Mann, hingegen sei "oft egozentrisch" und "reagiert auf Provokationen mit physischer Gewalt". Bis hierhin ist der Beitrag nur dumpfer Biologismus, als Wissenschaft verkaufte Geschlechterpropaganda, so wie es früher die Rassenpropaganda der Nazis gab. Der Artikel hört da aber nicht auf, sondern nimmt regelrechte Stürmer-Qualitäten an: Auf das Foto des "typischen Mannes" mit seinem XY-Chromosomensatz folgen noch drei weitere. Mit jedem zusätzlichen Y-Chromosom erscheint der Mann aggressiver, sein Gesicht verzerrt sich, es wachsen ihm Reißzähne, bis schließlich statt eines Mannes ein Kampfhund abgebildet ist.
Aber nicht nur das, es geht noch weiter, indem aus dem bei den EMMAs beliebte SCUM - "Das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung des Mannes" - zitiert wird:
"Der Mann ist eine biologische Katastrophe", heißt es darin beispielsweise, "das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel."
Nur: stimmt das auch? Ist das Y-Chromosom ein unvollständiges also verkrüppeltes X-Chromosom? Das würde nur dann Sinn ergeben, wenn sich auf dem Y-Chromosom auch einige wenige Gene finden würden, wie sie auch auf dem X-Chromosom vorhanden sind. Das ist aber nicht der Fall. Auf dem Y-Chromosom finden sich auschließlich Gene, die auf dem X-Chromosom fehlen. Äh, "Fehlen"? Na gut, lassen wir das mal so stehen.

Der absolute Clou kommt aber noch: Der Mann verfügt auch über ein X-Chromosom, und dieses ist auch *Trommelwirbel* aktiv! Es ist also so, dass der Mann über ein X- und ein Y-Chromosom verfügt, die Frau dagegen nur über ein X-Chromosom. Der Mann verfügt also über zusätzliche Gene, über die die Frau nicht verfügt, zugleich aber verfügt er auch über die weiblichen Gene, oder anders ausgedrückt:
Die Frau ist nur Frau, der Mann hingegen vereint beides in sich: Die Frau und den Mann.
Mit anderen Worten: Wenn Femofaschistinnen der Meinung sind, der Mann sei eine "verkrüppelte Frau", eine "halbe Frau", eine "halbes Wesen" dann liegen sie zu 100% falsch. Richtig hingegen ist: Männer sind mehr als Frauen, es ist also das weibliche Geschlecht, welches zurückgeblieben ist.

Es muss einen (Mann) also nicht weiter stören, dass das Y-Chromosom kleiner ist als das X - das bedeutet nicht mehr, als dass auch ein modernes Handy kleiner ist als seine Vorgänger, oder: Es macht lediglich die Differenz aus, mit der Männer ein "Mehr" haben, welches sie von der Frau unterscheiden.

(Anmerkung: Ich bin nicht wirklich der Meinung, dass der Mann der Frau genetisch überlegen sei, es handelt sich lediglich um eine Retourkutsche nach dem Motto: "So wie Du mir so ich dir".)

Sonntag, 6. Dezember 2015

Vermischtes vom 06.12.2015

1. Die Kanzlerin und die Verteidigungsministerin ziehen in den Krieg. Wie konnte das mit Vertretern des friedfertigen Geschlechts bloß passieren? Wer mit einem symbolischen Akt gegen diesen verfassungswidrigen Angriffskrieg protestieren will, kann sich bei Fefe informieren.

2. Passend dazu:
Die AfD Baden-Württemberg fordert in ihrem Wahlprogramm für 2016 die "Wiedereinsetzung der allgemeinen Wehrpflicht für männliche Deutsche".(via)

3. Edeka ringt derzeit um Aufmerksamkeit mit einem hochemotionalen Werbespot, der einen alten Mann zeigt, der während der Weihnachtszeit unter Einsamkeit leidet. Auch Feministinnen sind darauf aufmerksam geworden, und sehen offenbar ihr Opfer-Abo gefährdet, denn: Mitgefühl?! Für einen alten Sack Mann?! Geht gar nicht. Bevor ich dann dem Link folge, der alternative Erklärungsmodelle vorlegt, sinniere ich darüber, was man dort wohl über den Großvater zu sagen hat. Klar, denk ich mir: Aus ihm wird ein Täter gemacht. Und tatsächlich:
Die vergangenen zehn Weihnachtsfeste mit Opa waren ganz und gar nicht harmonisch.
Opa ist stramm rechts
Opa ist seit 1986 von Oma geschieden, hat danach nur schwarz gearbeitet, um keinen Unterhalt zu zahlen; erst seit seinem Oberschenkelhalsbruch 2014 und der Scheidung von seiner zweiten Frau ist er an Familienleben interessiert.
Opa ist ein gewalttätiger Säufer, der an Weihnachten immer ’nen Sentimentalen kriegt.
Opa ist ein manipulativer Sausack.
Na also! Wenn man die Natur einer Sache durchschaut hat, werden die Dinge berechenbar.

4. In Schweden, ein Land, in dem schon mal genderfaschistische Vernichtungsfantasien in Schulen aufgeführt werden, wissen Feministinnen nicht wohin mit ihrem Geld und verteilen einfach mal eine feministische Kampfschrift an alle sechzehnjährige Schüler. Bemerkenswert ist nicht nur die Finanzkraft der Vertreterinnen der Unterdrückten, Geschundenen und Armen, sondern auch der Umstand, dass die Amazonen Zugang zu Schulen erhalten. Hach, wenn bloß das "Patriarchat" so gut aufgestellt wäre...

5. Ariellus erhielt letzten Monat Besuch von den Zeugen Jehovas Feministinnen.

6. Männliche Helden zum ersten und zum zweiten.

7. Auf zeitgeistlos.de stellt man fest:
Haben-Denken, Profitorientierung, Gier, Skrupellosigkeit, Egoismus und rücksichtsloses Verhalten haben ihren Ursprung nicht im männlichen Geschlecht und sind bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden.
 ... und nennt dazu ein paar Beispiele. Das sieht gleich der erste Kommentator ganz anders:
1. Leider hast Du in der Aufzählung zu 99 % Männergehirne in Frauenkörpern erwähnt.

Na, da ist die Welt doch gleich wieder in Ordnung....